Aktuelles

Bild Halft Hängesteg 20170708

„Geburtstag“ der Hängebrücke über die Sieg

70 Jahre verbindet die Hängebrücke die Eitorfer Ortsteile Halft und Alzenbach. Das wurde von den Männergesangvereinen Halft, Alzenbach und Ottersbach gebührend gefeiert.

Der Vorsitzende des MGV Alzenbach, Josef Senft, begrüßte die Gäste. Nach einem Liedvortrag der Sänger führte Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch in seiner Ansprache aus, dass die Anwohner diese Metallkonstruktion unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg an derselben Stelle errichteten, an der zuvor einmal eine Holzbrücke gestanden hatte, welche sich sogar bis ins Jahr 1892 zurückverfolgen lässt. Die Hängebrücke wurde damals mit „Butter, Speck und Eiern“ bezahlt, wie es das ehemalige Ratsmitglied Robert Rösgen einmal beschrieben hatte. Auch die Gemeinde Eitorf leistete seinerzeit einen Zuschuss von insgesamt 16.000 Reichsmark.

Bild Elterntreff 20170707

10 Jahre Elterntreff in der Bahnhofstraße 12

Bild v.l.n.r.: Rainer Selbach (Leiter flexible Hilfen für Familien), Sylvia Harf (Leiterin Elterntreff), Guido Schweers (Leiter der Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg), Dr. Dorothea Storch, Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch (FDP), Regina Tillmanns (Leiterin Elterntreff), Leo Tilmanns (FDP), Sabine Sauer (FDP), Ute Krämer Bönisch (Leiterin Jugendhilfezentrum Eitorf/Windeck), Arlene Tillmanns (FDP)

Ein wichtiger Baustein in der Eitorfer Kinder- und Jugendhilfe feierte sein Jubiläum: 10 Jahre gibt es jetzt den Elterntreff „Horizonte“ in der Bahnhofstraße 12. Träger ist die Jungendhilfe Hollenberg in Kooperation mit dem Kreisjugendamt des Rhein-Seig-Kreises. Zu den Öffnungszeiten (Dienstag von 10.00 bis 13.00 Uhr, Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr, Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr und Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr) können hier Eltern, Alleinerziehende und werdende Eltern Kontakt zu ihresgleichen finden und sich austauschen.

Die FDP Eitorf und der Bürgermeister gratulieren allen Beteiligten zu diesem Jubiläum.

Anschluss Zukunft 20170317

Anschluss Zukunft fordert die Ortsumgehung Uckerarth

Unterstützung der Kampagne „Anschluss Zukunft“:

Mit meinen Bürgermeisterkollegen Karl-Heinz Sterzenbach (Kircheib) und Klaus Pipke (Hennef) setze ich mich für den Ausbau der B 8, insbesondere der Ortsumgehung Uckerath ein, hier beim Ortstermin in Kircheib u.a. mit Vertretern des Landes Rheinland-Pfalz.

Marienthal 20170303

Gespräche zum Thema „Bahnhaltepunkt Kloster Marienthal“

Zusammen mit dem Vorsitzenden der Eitorfer FDP-Ratsfraktion, Timo Utsch, habe ich mich in am 03. März im Kloster Marienthal geführten Gesprächen mit den rheinland-pfälzischen Landesministern Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) und Dr. Volker Wissing (FDP) für den Erhalt des Bahnhaltepunktes Marienthal eingesetzt. Aus Eitorfer Sicht ist das für zahlreiche Pilger von Bedeutung.

Auch die Marienthaler Gastronomie unter Federführung von Uwe Steiniger machte deutlich, wie sehr die Entwicklung des Ortes von der weiteren Erreichbarkeit per Bahn abhängt. Wie angesichts der Komplexität des Themas zu erwarten war (die Zielvorgabe ist eine deutliche Reduzierung der Fahrzeiten auf der eingleisigen Bahnstrecke zwischen Limburg und Au), gibt es keine schnelle Lösung. Weitere Gespräche der Marienthaler Gastronomen im Mainzer Verkehrsministerium sind vorgesehen.

AWO 20170301 e komp

Ehrung langjähriger Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt in Eitorf

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurden zahlreiche Freunde der AWO für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. So wurde auch mir von der Vorsitzenden des Eitorfer AWO-Ortsverbandes Mechtild Jüdes-Dreesen und vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Heinz Willi Ruiters die Urkunde für 10-jährige Mitgliedschaft überreicht. (Foto: Alexander Jüdes)

Marienthal 20170117

Für den Erhalt des Bahnhaltepunktes „Kloster Marienthal“

Hier mein Schreiben vom 16.01.2017 an Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (Landesregierung Rheinland-Pfalz, FDP):

„Sehr geehrter Herr Minister, lieber Herr Dr. Wissing,

am letzten Wochenende haben wir (Teile des FDP-Ortsverbandes Eitorf, 12 Personen) mit der Bahn einen wunderschönen Ausflug von Eitorf nach Kloster Marienthal im Kreis Altenkirchen unternommen (siehe Bilder im Anhang). Wie wir erfahren haben, gibt es Überlegungen, den Bahnhaltepunkt Kloster Marienthal zu schließen.

Angesichts der Nutzung des Haltepunktes sowohl durch Touristen, die die Region Westerwald/Sieg besuchen, als auch durch Eitorfer Bürgerinnen und Bürger (z.B. bei Wallfahrten nach Marienthal) bitte ich als Eitorfer Bürgermeister Sie als Verkehrsminister des Landes Rheinland-Pfalz, sich für den Erhalt des Haltepunktes Kloster Marienthal einzusetzen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Dr. Rüdiger Storch
Bürgermeister der Gemeinde Eitorf
Markt 1
53783 Eitorf

Eitorf ist bunt (in vielerlei Hinsicht)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Aus den Diskussionen der letzten Wochen und Monate entnehme ich einen scheinbarer unüberwindlichen Gegensatz der Meinungen. Diese unterschiedlichen Meinungen lassen sich derzeit auch kaum zusammenbringen. Aber diese Diskussionen fangen langsam an, uns zu lähmen, was andere, sinnvollere Aktivitäten angeht, z.B. das Kümmern um die bereits zu uns gekommenen Menschen. Eine Lähmung Eitorfs kann keiner von uns wollen. Um hier eine Lösung aufzuzeigen, beginne ich mit “Eitorf ist bunt”, und zwar in vielerlei Hinsicht:

Wir können gemeinsam feststellen: Eitorf ist bunt, was die Herkunft der hier lebenden Menschen angeht. Es gibt sogar eine Fb-Gruppe, die nennt sich wohl auch deshalb “Eitorf bleibt bunt”. Unabhängig davon, wie das jeder einzelne von uns bewertet, ist es eine ganz trockene Feststellung: Eitorf ist in dieser Hinsicht bunt. Hier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Das ist einfach so. Punkt.

Ich wünsche mir, dass wir zusammen dahin kommen, dass wir auch sagen können: Eitorf ist bunt, was die verschiedenen und zum Teil SEHR unterschiedlichen Meinungen angeht. Bunt heißt da für mich, dass wir nicht andere Meinungen zum Thema Flüchtlinge teilen müssen, aber dass wir sie als Teil des Eitorfer Meinungsspektrums respektieren sollten. Wenn wir die gegenseitige Toleranz gegenüber sowohl “kritischen” als auch “euphorischen” Meinungen erhöhen, dann hätten wir für unsere Zusammenleben in Eitorf sehr viel gewonnen!

Ich prophezeie: Je mehr wir uns in Eitorf gegenseitig mit unseren sehr gegenläufigen Meinungen tolerieren und akzeptieren, desto mehr kann und wird in einem solchen Klima auch die Toleranz und Akzeptanz der kritischen Bevölkerung gegenüber den Zuwanderern wachsen! Dann hätten wir alle auch viel mehr Energie, uns dem Thema Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen zu widmen!

Denn dieses Thema stellt sich uns, ganz gleich ob wir wollen oder nicht. Deshalb lautet mein Plädoyer ganz klar: “Mit Volldampf an diese Aufgabe!” Und zwar unabhängig davon, wie der einzelne von uns zu der Frage der weiteren Zuwanderung steht. Das mit dem “Volldampf” habe ich in meiner umstrittenen Haushaltsrede im Übrigen auch gesagt, es ist von der Presse nur leider nicht aufgegriffen worden (was meine Kritik an der unvollständigen Berichterstattung der Presse noch verstärkt, das ist jedoch ein anderes Thema).

 

Nochmal anders ausgedrückt: Weg von dem bis letzte Woche geltenden Klima “Das darf man jetzt aber nicht laut sagen.” zu einem offenen, zu einem das kritische Wort aushaltenden Diskussionsklima als Grundlage für gegenseitige Toleranz und Akzeptanz der sehr unterschiedlichen Meinungen. In solch einem aufgeschlossenen Klima wächst die Akzeptanz gegenüber Zuwanderern ganz von alleine!

Also mein Appell an uns alle: Akzeptieren anderer Meinungen, und volle Konzentration auf unsere Integrationsaufgabe, unabhängig davon, ob man weitere Immigration befürwortet oder ablehnt! Darüber wird nämlich woanders entschieden.

Wir in Eitorf wollen trotz scheinbar unüberwindlicher Meinungsverschiedenheiten an einem Strang zu ziehen!

Alle in Eitorf lebenden Menschen werden es uns danken!

Herzlichst,

Ihr Rüdiger Storch